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Druckbarer Sensor für die biomedizinische Analytik
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Druckbarer Sensor für die biomedizinische Analytik

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Einfach zu fertigender mikrowellenbasierter Resonator mit druckbarer Oberflächenfunktionalisierung


Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines hochsensitiven Sensors zum quantitativen Nachweis von Biomolekülen. Basis des Sensors ist ein Mikrowellenresonator auf dem eine sensitive Schicht aufgedruckt wird. Dieses Prinzip lässt sich mithilfe unterschiedlicher Oberflächenmodifikation als multifunktionales System einsetzen, um gleichzeitig den quantitativen Nachweis für mehrere Entzündungsmarker zu erbringen.
Ein mögliches Einsatzgebiet des Sensors ist ein einfacher Bed-Side Test zur Überwachung von PatientInnen während der Dialyse. Dies kann die Abstimmung der Behandlung auf die individuellen Bedürfnisse der Erkrankten enorm erleichtern. Die Kombination eines Resonators mit funktionaler Sensoroberfläche ermöglicht eine schnelle Detektion von Biomolekülen, was eine große zeitliche Reduktion im Vergleich zur Blutuntersuchung im Labor darstellt.

Donau-Universität Krems - Department für Integrierte Sensorsysteme
Dr. Karl Dorrek Straße 30
3500 Krems an der Donau
02732/893-2791
lisa-marie.wagner@donau-uni.ac.at
https://www.donau-uni.ac.at/de/index.php
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Unternehmensprofil:
Das Department für Integrierte Sensorsysteme entwickelt Konzepte und Methoden für smarte Sensoren und Sensorsysteme in Bereichen wie Medizintechnik, Industrie 4.0 oder Umwelt. Die vielfältige interdisziplinäre Expertise deckt die Wertschöpfungskette in Sensorsystemen ab.
Markterfolge:
In NÖ mussten im Jahr 2016 mehrere Tausend an Niereninsuffizienz erkrankte PatientInnen stationär behandelt werden, wobei die durchschnittliche Aufenthaltsdauer 9,6 Tage betrug. Es besteht ein Zusammenhang zwischen der Mortalität von an chronischen Nierenerkrankungen Leidenden und bestimmten Entzündungsmarkern im Blut, die derzeit mit aufwendigen Methoden im Labor nachgewiesen werden. Dieser Nachweis dauert meistens mehrere Stunden und es entstehen Kosten aufgrund des Transportweges und des Laborpersonals. Die Entwicklung eines patientennahen Schnelltests ist daher höchst erstrebenswert.
Gründungsjahr: 1995
Mitarbeiter 2017: 635
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