zur Übersicht
Potentiostat zur Detektion von Wasserkeimen
Bewertung

Potentiostat zur Detektion von Wasserkeimen

up down

Entwicklung eines Potentiostaten zum automatisierten vor-Ort-Nachweis von Wasserkeimen im Trinkwasser.


Österreichs Wasserqualität ist einer unserer größten Schätze. Viele wissen einfach nicht, dass Wasser so wie jedes Lebensmittel verderblich ist und durch Verkeimung zum Gesundheitsrisiko werden kann. Durch den steigenden Wohlstand wird das Verhältnis von stehendem Wasser zu Fließwasser in den Leitungen pro Kopf größer (mehr Zapfstellen). Dadurch steigt die Gefahr für Verkeimung und es besteht vermehrter Bedarf an schneller Vor-Ort-Detektion von Mikroorganismen. Diese erfolgt üblicherweise durch die Bestimmung der Kolonie-bildenden Einheiten aus den gewachsenen Mikroorganismen mittels Kultivierungsbasierter Methoden. Ein Nachteil dabei ist die Analysedauer von mehreren Tagen und die schlechte Integrierbarkeit des Verfahrens. Somit ist die automatisierte Vor-Ort-Detektion nicht möglich.
Für die Vor-Ort-Detektion von Bakterien (E. coli, Legionella sp.) im Trinkwasser sind elektrochemische Ansätze vielversprechend. Für diese Methoden wird ein Gerät mit der Bezeichnung Potentiostat eingesetzt. Das Projekt umfasst die Entwicklung eines integrierbaren Potentiostaten für die automatisierte kontinuierliche Vor-Ort-Detektion von Wasserkeimen. Mit dem entwickelten Prototyp sind die elektrochemischen Analyseverfahren Zyklovoltammetrie und Impedanzspektroskopie durchführbar. Die hierfür entwickelte Software erlaubt die Visualisierung und Auswertung der Messdaten.

Donau Universität Krems, Zentrum für Wasser und Umweltsensorik
Dr.-Karl Dorrek Straße 30
3500 Krems an der Donau
02732/893-2621
karl-heinz.kellner@donau-uni.ac.at
http://www.donau-uni.ac.at
  logo

Unternehmensprofil:
Die Donau-Universität Krems ist die einzige öffentliche Universität für Weiterbildung im deutschsprachigen Raum und konzentriert sich mit ihrem Studienangebot speziell auf die Bedürfnisse von Berufstätigen. Sie verbindet Erfahrung in postgradualer Bildung mit Innovation und höchsten Qualitätsstandards in Forschung und Lehre. Das Department für Integrierte Sensorsysteme entwickelt Konzepte und Methoden für smarte Sensoren und Sensorsysteme in Bereichen wie Umwelt, Medizintechnik oder Industrie 4.0. Die vielfältige interdisziplinäre Expertise deckt die Wertschöpfungskette in Sensorsystemen ab.
Markterfolge:
Das Thema Trinkwasser betrifft jeden, daher ist ein großes Marktpotential garantiert. Ein automatisches und kontinuierliches Vor-Ort-Monitoring der mikrobiellen Belastung kann die Sicherheit und Qualität unseres Trinkwassers zusätzlich erhöhen. Durch die Entwicklung des integrierbaren Potentiostaten wird dies ermöglicht.
Gründungsjahr: 1995
Mitarbeiter 2017: 630
Weitersagen   E-Mail    Facebook   Twitter   Google+
drucken drucken