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Graphenbasierte Materialien für die Luftfahrt
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Bewertung

Graphenbasierte Materialien für die Luftfahrt

up down

Anwendung von graphenbasierten Materialien (Nanomaterialien des 21. Jahrhunderts) im Luftfahrtsektor zum Zwecke unterschiedlicher Funktionalitäten.


Um die Effizienz von Flugzeugen zu verbessern und den Treibstoffverbrauch und die CO2-Emissionen zu senken, werden derzeit innovative leichte Polymerverbundwerkstoffe mit überlegenen mechanischen Eigenschaften für fortschrittliche Flugzeugstrukturen entwickelt. Als letztendliches Entwicklungsziel sollen solche neuen Leichtbauwerkstoffe auch die fortgeschrittene Integration zusätzlicher Funktionalitäten ermöglichen.
Ein zukünftiger integrativer Fertigungsansatz führt zu weniger, aber auch zu komplexeren Teilen mit mehreren Funktionen. Damit kann auch ein besseres Energiemanagement, eine gute aerodynamische Effizienz, verbesserte Lärmdämmung und zusätzliche Gewichtsreduzierung erzielt werden.
Im Rahmen des Projektes GRAPHICING (EU, Horizon 2020 CleanSky) werden innovative funktionale Leichtwerkstoffe auf der Basis von graphenbasierten Materialien (graphene related materials GRM) und Systeme mit der Fähigkeit zur effizienteren Integration in Flugzeugstrukturen entwickelt. Dabei handelt es sich um thermoelektrische Eisschutzsysteme (ice protection system IPS), die für die Sicherheit von Flugzeugen unerlässlich sind, indem sie die Vereisung während des Fluges vermeiden und auch andere integrierte Funktionen ermöglichen. Durch die Gewährleistung einer ausreichenden elektrischen und thermischen Leitfähigkeit und die Feinabstimmung des GRM durch chemische und elektrochemische Modifizierung können auch die Widerstandsfähigkeit gegen Blitzeinschläge, die Feuerhemmung und die Wasserundurchlässigkeit des resultierenden Verbundwerkstoffs mit minimalen GRM-Zugaben realisiert werden. Erwartete primäre Auswirkungen sind wettbewerbsfähigere Flugzeugkomponenten mit höherer Integrationsfähigkeit und geringerem Gewicht, was zu weniger Treibstoffverbrauch und CO2-Emissionen führt.

CEST Kompetenzzentrum für Elektrochemische Oberflächentechnologie GmbH
Viktor-Kaplan-Strasse 2
2700 Wiener Neustadt
0626/2222266
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http://www.cest.at
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Unternehmensprofil:
Das CEST (Centre for Electrochemical Surface Technology) ist Österreichs Kompetenzzentrum für angewandte Elektrochemie und Oberflächentechnologie und wurde im Jahr 2008 gegründet. Als GesmbH organisiert, ist es ein gemeinsam von Industrie und Wissenschaft begründetes Forschungsinstitut innerhalb des österreichischen COMET-Schemas).
Markterfolge:
Im Falle eines erfolgreichen Up-Scaling wird ein Joint Venture des CEST und der Villinger R&D GmbH geplant, welches in der Lage ist, die Ansprüche eines großen aeronautischen Unternehmens zu befriedigen. Potenzielle Kunden sind dabei OEMs aus Europa (z.B. Leonardo, Airbus). Erste Verhandlungen mit Partnerfirmen wurden diesbezüglich schon geführt.
Gründungsjahr: 2008
Mitarbeiter 2019: 40
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